Archive for the ‘mongolia’ Category

Der frühling kommt

Thursday, August 13, 2009

So langsam gleichen sich die temperaturen des ch-mittellandes mit denen hier an.  Nur nachts ist es noch kälter.

Meine papierberge sind fast abgebaut und wenn es nach mir ginge, könnten die schüler nun wirklich zurückkehren, vor allem weil ich nicht allzu grosse lust habe, bis ende jahr jeden ferientag fürs nacharbeiten verlorener unterrichtstunden dranzugeben. Gerade jetzt sitzt dieses gremium zusammen und berät. Die situation ist verwirrend: die universitäten bleiben noch zu, die gemeindeschulen werden am montag öffnen und die privatschulen machen hoffentlich gerade auf.

Und so hat es gestern morgen bei uns in der hauseinfahrt ausgesehen

Vorläufig letzter eintrag

Thursday, July 12, 2007

Eigentlich wollte ich ja noch ein bisschen von der heimreise erzählen…. Bin dann aber mit Anna noch in Thailand gewesen :-) und wirklich nicht dazu gekommen. Die Mongolei ist noch sehr präsent, wie immer, 1000 fragen und keine antworten. Zum vorläufigen schluss noch ein bild von der mongolisch-russischen grenze, an der ich, auf 2650 m.ü.m, unfreiwillig das wochenende (14./15. april) verbracht habe. Das schild “samstag ab 17 uhr bis montag 9.30 uhr geschlossen” muss ich unterwegs übersehen haben.

13.4. bis 25.4.2007

Sunday, April 29, 2007

Am 13. April bin ich in Khovd Richtung Schweiz losgefahren.

 Am 25. 4., nach 7800 km bin ich in Oberdorf angekommen.

Sobald ich zeit und lust habe, erzähle ich mehr.

 

Regen

Tuesday, April 10, 2007

Heute habe ich seit ende august 06 das erste mal wieder regen gehabt. Nicht dass ich nass geworden wäre, aber es hatte doch geregenet. Zuerst habe ich es in der luft gerochen und  dann hat’s doch für fast eine halbe stunde getröpfelt. War ganz angenehm.

Weitere news folgen bald

Sommerzeit

Wednesday, March 28, 2007

Dieses jahr gibt es in der mongolei keine sommerzeit. Aus gut unterrichteter quelle habe ich erfahren, dass ein parlaments-abgeortneter sich beschwert habe, weil sein vater dadurch unter schlafstörungen leide. Na ja, bei uns mussten ja dafür einige zeit die kühe herhalten.

Hausmittelchen

Wednesday, March 28, 2007

Heute haben mir die studenten ein paar ihrer hausmittelchen verraten. Die möchte ich euch nicht vorenthalten. Einige sind auch uns bekannt, andere weniger:

Zahnweh:

  • getrocknete schlangenhaut in den mund nehmen und für ein paar minuten auf dem zahn belassen (kasachisch).

Magenschmerzen

  • erwärmtes aaruul (luftgetrocknetes, sauer-süssliches, steinhartes joghurtprodukt) essen (kasachisch)
  • ein stück fleisch in dünne scheiben schneiden, knoblauch, wasser und salz beigeben. Das ganze in einer schale mischen und mit einer dünnen schicht mehl bedecken und für 25 – 30 minuten backen. Heiss verspeisen. (mongolisch, bituu shol)

Fieber, Erkältungen

  • brühe aus fettem fleisch mit knoblauch und zwiebeln einnehmen (mongolisch und kasachisch)
  • zwiebelbrühe täglich trinken (mongolisch)
  • knoblauchbrühe, sich warmhalten und schwitzen (kasachisch)

Halsschmerzen

  • fein geschnittenes, gepfeffertes fleisch in einem tuch um den hals binden (mongolisch)
  • warme getränke mit honig zu sich nehmen (mongolisch)
  • wolfszunge auf den hals legen (mongolisch und kasachisch)

Kopfschmerzen

  • Besuch beim Schaman (kasachisch)

Verstauchung

  • das gelenk mit gesalzener und mit etwas tee befeuchteter kamelwolle einbinden (mongolisch und kasachisch)

Herzbeschwerden

  • verspeisen eines hasenherzens (mongolisch)

Nierenleiden

  • verspeisen von murmeltiernieren (mongolisch)

Bitte meldet mir eventuelle erfolge mit einem der rezepte.

fühlingseindrücke

Friday, March 2, 2007

Wenns draussen weht und ich gerne heizen würde, sieht das so aus

Heute habe ich erfahren, wie hier die pflanzen “bewässert” werden. Man bringt also ein paar eisblöcke vom fluss und verteilt sie dann.

Цагаан сар

Tuesday, February 20, 2007

Tsagaan Sar – Neues Jahr (wörtlich Weisser Monat). Die Buddhistische Welt hat über’s wochenende neujahr gefeiert. Kein feuerwerk, keine tischbomben, jedoch viele, viele бууз. Hier werden zu diesem fest familie und freunde besucht. Man isst schaf, traditionelles mongolisches gebäck und eben buhts(бууз), etwa pflumengrosse teigtaschen gefüllt mit hackfleisch. Jede familie macht sicher 1000 dieser dinger, die dann während der 3 feiertage verzehrt werden.
Heute war auch schon wieder ein arbeitstag – eigentlich. Bei mir sind aus 3 klassen 5 studenten aufgetaucht. Aber morgen kommen sicher schon mehr und bis ende woche sind auch jene zurück, die ihre familie auf dem land besucht haben.
Heute hat der frühling begonnen, jedenfalls wettermässig. Die temperatur stieg bis auf 0°C und der wind wehte durch die strassen.

 

Diese temperaturen sind hier problematisch, weil die wenigsten leute einen kühlschrank besitzen und für die lagerung ihres fleisches auf kalte temperaturen angewiesen sind. Aber vielleicht war ja das nur ein vorbote und die temeraturen sinken wieder. Auch ich lagere mein fleisch so, das gekaufte fleisch wird erst einmal gemetzget, dann in portionen abgepackt und in den vorraum gelegt, wo es einfriert, bis es zu suppe weiterverarbeitet wird.

Wieder in Khovd

Monday, February 12, 2007

Seit einer woche bin ich also wieder in khovd – diesmal ohne anna, sie ist für ihren englischaufenthalt in reno geblieben. Die umstellung war diesmal krasser als anfangs september, als wir uns khovd ganz gemächlich näherten. Ich war jedoch froh, alles so vorzufinden, wie ich es hinterlassen hatte. Das leben hier ist nach wie vor sehr einfach, die luft dreckig und ich selber von der kohle auch recht staubig.
Die studenten trudeln langsam ein. In der ersten woche waren oft ca. 50% der studis anwesend und heute hatte ich tatsächlich in einer klasse bis auf eine studentin alle im unterricht. Es ist auch hier übersurchscnittlich warm in diesem winter, die temperaturen sinken auch nachts kaum unter -20°C und sind tagsüber um -10°C. Übrigens hatte ich seit august keinen regen mehr! Wie ihr seht, herrschen hier durchaus sonnige aussichten.

Konnte es nicht sein lassen…

Monday, February 12, 2007

1/2 tag auf dem schnee im winter 06/07 entspricht nicht gerade meinem langjährigen durchschnitt, ist jedoch besser als gar nichts.