winter

Saturday, July 4, 2009 by bruli

Seit einer woche haben wir einen holzofen und können unser haus besser heizen. Nebst der arbeit, die uns von morgens bis abends auf trab hält, ist es auch der winter, der den tag bestimmt. Es ist kalt hier! In der nacht ist es oft nur wenig über dem gefrierpunkt. Wenn die sonne scheint, wird es am tag gegen 20°, in den häusern aber bleibt es unangenehm. Wir sind meist dick angezogen und frieren immer noch. Mit unserem holzofen können wir jetzt wenigstens im haus für angenehme temperauren sorgen.

Im moment sitze ich grad im flugzeug über den alpen, noch 5 minuten bis zum matterhorn, wie es eben aus dem lautsprecher vernommen habe. Der kleine alpentrundflug ist schon wieder vorbei, war aber echt cool! Zuerst der Montblanc auf der linken seite und eben das matterhorn auf der rechten, wie im touristenbus :-)

Jetzt hatten wir gerade den aletschgletscher unter uns, ein alpenrundflug in einem airbus! Warum nicht.

In ein paar minuten nach nur einem monat wieder in der schweiz. Mit so viel hin und her habe ich nicht gerechnet. Eigentlich ist „zuhause“ für mich Curitiba (die schule in pinhais und unser haus in piraquara), aber natürlich komme ich jetzt auch nach hause, für 3 wochen, eine woche arbeit, eine woche gemischt und dann hoffentlich noch eine woche ferien. Da die ferien an der schweizerschule erst

Leider ist die anweisung, alle elektronischen geräte auszuschalten, dazwischen gekommen und somit dieser eintrag beendet.

gruss aus Oberdorf

Sunday, May 17, 2009 by bruli

Bin für eine woche in der schweiz (um zu arbeiten). Habe unser umgebautes haus zum ersten mal gesehen: ist super geworden, vielen dank allen, die mitgeholfen haben, vor allem aber Joana, Römu und Anna.

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Ich freue mich besonders, viele meiner freunde zu treffen, also augen auf, ich bin in der gegend.

Er läuft, und läuft, und läuft….

Wednesday, May 13, 2009 by bruli

nur meiner nicht mehr. Mein gelber Fusca, wie die käfer hier heissen, steht seit 2 tagen still. Der motor macht keinen wank mehr und das stimmt mich nicht wirklich zuversichtlich. Sonst geht es aber gut. Wir konnten auch endlich unser willkommensgeschenk präsentieren: unsere 4.5 kg toblerone legten wir gestern im lehrerzimmer auf. Hätte ich nicht noch was gerettet, wäre für die leute am nachmittag nichts mehr übrig geblieben.
In der schule ist das erste bimester vorüber, noten und zeugnisse sind gemacht. 4 mal im jahr den ganzen aufwand zu betreiben ist ganz schön hektisch, kaum begonnen, ist schon wieder notenabgabe. Dafür werden die zeugnisse nicht von hand geschrieben (wie auch sonst überall, ausser in der schweiz. Dort wirds wohl noch 3 vernehmlassungen und 2 abstimmungen in jedem kanton brauchen, bis digitale zeugnisse eingeführt werden können). Die ganze promotion funktioniert hier sowieso ganz anders. Ich stelle mir vor, ich käme in die schweiz und möchte das mal so wie hier versuchen: Revolution, vor allem der lehrer. Geht nicht, qualitätsverlust, usw. Also, hier geht das in etwa so: die schüler müssen, um weiter zu kommen, in jedem einzelnen fach genügend sein (Note 6 von maximal 10). Wer in einem fach ungenügend ist, kann am ende des bimesters Recuperação machen, wiederholungsprüfung. Bei uns an der schweizerschule zählt dann einfach die bessere note, wobei das nicht an allen brasilianischen schulen so ist. Ich bin jetzt gerade dabei, die noten des letzen bimesters zu analisieren: Notenschnitte von fächern, klassen, lehrern, anteil der ungenügenden schüler usw. bin gespannt, was da alles raukommt. Nicht, dass ich finde,dieses system sei besser als das solothurnische, oder bernische, oder appenzellerische, es ist einfach nicht sooooooooooooooooo wichtig für den lernerfolg der schüler. Und dass lehrer an den noten “umeschrübele” bis sie passen, ist ja nicht wirklich ein geheimnis.

Und nun noch dies: der nächste blog kommt am 17. Mai. Bis dann.

Ferien

Monday, April 20, 2009 by bruli

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Seit gestern sind wir bei Bünzu und Nadia in Salvador zu besuch. Gerade so richtig zum beginn der regenzeit sind wir hier angekommen. Wie ich gelesen habe, ist Salvador die drittgrösste stadt Brasiliens und vor allem auch durch die geschichte geprägt. Hier wurden die meisten der afrikanischen sklaven eingeführt, was sich auch heute noch in der kultur bemerkbar macht. Ein erster stadtrundgang ins historische zentrum hat uns einen kleinen einblick gegeben.
Wir geniessen unsere “ersten” ferien hier, nachdem die letzte zeit mit studienwoche und notenabgabe (4x pro jahr) recht hektisch war.

Wie bereits angekündigt, ist unsere kiste tatsächlich angekommen. Zu unserer freude hat gar nichts schaden genommen. Auch die 4.5 kg toblerone und die leuchtkugel sind heil angekommen.

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Zum auspacken ist uns nicht viel zeit geblieben. Am nächsten tag ging es ab nach Rio, wo sich die schweizerschulen von brasilien, Curitiba, Sao Paulo und eben Rio, zum jährlichen gedankenaustausch getroffen haben. Rio ist eine superstadt. Die atmosphäre als ehemalige hauptstadt, mit meer und hügeln hat uns sehr gut gefallen. Wir wurden von einem kollegen aus rio auf eine ausgezeichnete stadttour mitgenommen. Er hat uns per öv einen einblick in den charme und die vielfältigkeit dieser stadt gegeben.

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In der letzten woche vor den ferien gingen die 5. bis 11. klasse der schweizerschule Curitiba auf studienreise. Jeder jahrgang zu einem anderen ort mit einem anderen thema. Da war zum beispiel die 11. klasse in Sao Paulo in der wirtschaftswoche, die 10. in Floranopolis auf geschichts- und kulturreise, oder “leben auf dem bauernhof” war das thema der 5. klasse. Zum schluss gibts noch föteli aus florianopolis.

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Kiste kommt

Wednesday, April 1, 2009 by bruli

kiste

Wie dieses foto eindeutig beweist, gibt es unser gepäck noch! (Hier mit unserem agenten und einem zollagenten.) Es liegt im zollfreilager von Curitiba und soll von dort morgen zu unserem haus spediert werden. Man sollte ja nichts verschreien, aber ich glaube nun tatsächlich daran. Unsere ware wurde mitte dezember abgeholt und ist seither unterwegs. Auch wenn es tatsächlich sehr schwierig ist, in Brasilien dinge einzuführen, so verdanken wir dieses schlamassel wohl in erster linie unserem spediteur alexander keller. Er hat den frachtbrief falsch ausgestellt (wie auch sonst die meisten seiner informationen wertlos waren), als zielhafen wurde Paranagua angegeben, das schiff ist dann aber zuerst in Santos, dem hafen von Sao Paulo, eingelaufen und unsere kiste wurde dort erstmals abgeladen und festgesetzt. Unsere anfragen beim spediteur wurden mit einem geschwafel von “höherer macht” und “schiffe kommen nicht immer dort an, wo sie sollten” beantwortet. Das wars dann auch, damit war für sie die sache erledigt: geld erhalten – ware weg. Sehr empfehlenswert, dieser alexander keller.
Zum glück haben wir hier jemanden kennen gelernt, der sich mit import auskennt.  Ohne seine hilfe wäre die kiste wohl noch immer in Santos. Auch so bin ich x mal zum notariat gerannt und habe pass, ticket, arbeitsvertrag, id, arbeitspass, ahv ausweis usw. abwechslungsweise kopieren und/oder beglaubigen lassen und anschliessend via agenten zur zollbehörde geschickt.
Dies ist jetzt aber alles vergessen! Falls die kiste also morgen ankommt, lassen wir die korken knallen, Prost!

Glühlampe im Papierschrank

Thursday, March 19, 2009 by bruli

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Hier ist unser papiervorratskasten bei den kopierern abgebildet. Wie man gut erkennen kann, brennt da eine glühlampe und zwar nicht nur wenn der kasten offen ist. Die Antwort auf das warum ist eigentlich ganz simpel: das papier wird so getrocknet. Da  die luftfeuchtigkeit hier so hoch ist, ist das papier zu feucht, um es einfach so durch den kopierer zu lassen. Ich habe das festgestellt, als ich meinen laserdrucker ausprobierte und bei jedem ausgedruckten blatt “rauch” aufgestiegen ist. Bis ich eben gelernt habe, dass das nicht rauch, sondern wasserdampf war.

Wir zügeln

Tuesday, March 17, 2009 by bruli

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Wir haben ein häuschen im grünen gefunden! Das 1. haus hatte doch einige nachteile, wie sich herausstellte. Die kopfsteinpflasterstrasse, welche morgens ab 5 befahren wird, die musik der nachbarn und vor allem der kleine garten. Auch wollte schon mal einer in der nacht über das tor klettern, als dann der alarm losging, hatte er sich wieder aus dem staub gemacht.

Aber zurück zum neuen haus. Es ist toll dort. Auch wenn wir erst am wochenende zügeln werden, waren wir schon ein paarmal dort und haben gepicknickt und es einfach ein bisschen genossen. Das häuschen liegt in einem condominio, in einer siedlung mit mauer drum, tja. Wer google earth installiert hat, kann diesen link anklicken um zu sehen, wo es liegt.  Ein paar fotos gibts hier zu sehen. Wer es noch genauer betrachten möchte, muss uns besuchen. Das gästezimmer wird kleiner ausfallen im neuen haus, dafür bietet der garten mehr als genug platz zum campieren.

An unseren wochenenden geniessen wir auch schon mal das grossstadtleben. Am vorletzten waren wir zum z’morge im “Delice de France”, eine französische bäckerei-konditorei mit café: milchkaffee, gipfeli (gute), brie, usw. mmmhhhh! Letzten samstag waren wir zuerst in der Eisenbahn Bar (heisst wirklich so) und haben uns Hillbilly Rawhide angehört, bevor wir uns ins ausgehviertel “batel” aufgemacht haben, um sushi zu essen. Die band tönt und sieht übrigens genau so aus, wie sie heisst.

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wiederbelebungsversuch

Friday, March 6, 2009 by bruli

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Eigentlich wollte ich ja schon lange wieder was schreiben, aber irgendwie hab ich es nicht geschafft. Natürlich ist hier viel gelaufen in der zwischenzeit. Die letzten paar tage waren sehr heiss und drückend. Bei mir im büro läuft der venti und die fenster sind offen. Auch hier klagt man grundsätzlich über das wetter. Zuerst war es lange nass und jetzt ist es allen zu heiss.

Die arbeit steht zur zeit eindeutig im vordergrund, für uns beide. Wir sind um 7 in der schule und gehen so zwischen – puh, ich sags lieber nicht, wie lange wir so arbeiten hier.

Wir werden auch bald wieder zügeln, wenn alles klappt, können wir am montag den mietvertrag unterschreiben. Ein häuschen im grünen  :-)
Nicht ganz so wie in oberdorf, aber auch nicht schlecht. Unser jetztiges haus hat etwa 8 quadratmeter garten, eindeutig zu wenig für uns. Sobald wir dort sind, gibts dann sicher fötelis an dieser stelle. Das haus liegt in einem so genannten condominium: eine siedlung mit tor und wächter und eine grosse mauer rund um das gelände. Diese tatsache ist uns schon auch etwas ungeheuer, aber so wie wir jetzt wohnen, sind wir auch völlig eingesperrt. Unser haus hat eine alarmanlage, einen elektrischen zaun (!) auf der mauer und das tor ist immer geschlossen. Und weil sich hier alle einschliessen, tun auch wir das. Von zu hause fortgehen bedeutet also: türe aufschliessen (2 schlösser), alarm ausschalten, tor aufschliessen, auto raus, türe schliessen (2 schlösser), tor schliessen, alarm einschalten und wegfahren.

Auch unsere fracht sollte nächstens hier eintreffen! Soweit wir informiert sind, hat sie den hafen nun verlassen können und ist beim zoll. Wir hoffen, dass wir bald im besitz unser 7 sachen sind, bis jetzt leben wir noch sehr “aus dem koffer”.

So, nun merke ich gerade, dass der eindruck entstehen könnte, ich sei am jammern. Klar sind wir voll dran, das eine oder andere klappt nicht beim ersten mal, aber es gefällt uns hier – keine angst, wir bleiben.

1. Exemplar

Thursday, January 22, 2009 by bruli

tagi

Heute zum ersten mal erhalten. Allen, die mitgeholfen haben, damit wir diese post erhalten: Merci vüu mou!

zügeln

Wednesday, January 21, 2009 by bruli

Stehe kurz vor dem zügeln. Nichts neues ist dabei, dass die handwerker noch nicht ganz fertig sind – versprochen haben sie’s aber. Heute abend weiss ich mehr.
Wieder über das wetter reden wil ich eigenlich nicht, ein kleines bildli dazu zeige ich aber dennoch.

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Eine neue möglichkeit der freizeitgestaltung habe ich letztlich beim einkauf im shoppingcenter in Curitiba entdeckt (hier ist mitten im sommer, nicht vergessen)

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Ausserdem begann für mich jetzt die arbeit. Einiges gibts bereits zu erledigen, habe aber auch noch zeit, mich auf den grossen start vorzubereiten. Noch 4 tage bis anna kommt :-)